Giga-Creatin: DER Durchbruch in der Creatinforschung

von Dr. Hermann Korte, Referent für Wissenschaft und Lehre im BVDK.

Dieser Artikel erschien in einer Aprilausgabe der Zeitschrift "Kraftdreikämpfer"

Creatin wird seit etwa 1992 von vielen Sportlern weltweit erfolgreich genutzt. Ein bahnbrechender Durchbruch gelang jetzt Prof. Dr. Lirpa-Zresch und seiner Arbeitsgruppe. Er arbeitete mit einer Wirkstoffkombination, die jetzt als Giga-Creatin auf den Markt kommen wird. Unter Verwendung von Creatin in Kombination von genau abgestimmten Zusatzstoffen und Puffersystemen konnte die Aufnahme und Speicherung von Creatin in die Muskelzelle um 84 % verbessert werden! Das Muskelvolumen und die Kraftzunahme erhöhten sich um jeweils 42 und 142 %!

Diese Errungenschaften können von Kraftsportlern schon ab Herbst 2008 genutzt werden, wenn Giga-Creatin im großen Maßstab produziert wird. Prof. Dr. Lirpa-Zresch, der mit seiner Arbeitsgruppe auf Beteigeuze forscht, arbeitet zur Zeit an einem anderen Sachverhalt, der ebenfalls für Kraftsportler interessant sein könnte. Einen großen Anteil der Muskelzelle bzw. -faser macht einfaches Wasser aus. Wie wäre es, wenn man die Aufnahme und Speicherung von Wasser erhöhen könnte? Laut seinen Worten nutzt er dazu chemisch reines Wasser (H2O), Natrium- und Kaliumchlorid sowie eine Vielzahl von Spuren- und Mengenelementen. Dies ist nicht zu verwechseln mit Mineralwasser, sondern wird als sündhaft teueres Hyper-Aqua den Markt beherrschen.
In einem persönlichen Gespräch teilte mir Prof. Dr. Lirpa-Zresch mit, daß er sicher ist, noch in diesem Jahr von positiven Ergebnissen berichten zu können. Er rechnet sogar mit einer Steigerung seines persönlichen Jahreseinkommens um 420 %.

Daten von Prof. Dr. Lirpa-Zresch, Dr. Dr. Ana-Gramm und Dr. Hype

Daten von Prof. Dr. Lirpa-Zresch, Dr. Dr. Ana-Gramm und Dr. Hype

Ich hoffe, daß Sie verstehen, warum der obere Teil bewußt im Monat April veröffentlicht wurde. Was ich zum Ausdruck bringen möchte ist, daß Creatin eine Substanz ist, von der sehr viele Kraftsportler profitieren können. Preiswertes Creatin Monohydrat lädt schon bei regelmäßiger Gabe von 5 g die Muskelzelle bis zu einem physiologisches Optimum auf. In biologischen Systemen ist das Optimum oft auch das Maximum, es läßt sich nicht steigern.

Was darüber hinaus auf irgendeine Art und Weise theoretisch in die Zelle gelangen sollte, wird auch sofort wieder abgebaut. Schon nach 24 Stunden sinkt z. B. die Wirkung des Insulineinflusses auf die Creatinaufnahme in die Zelle. Dennoch empfehlen Anbieter nach wie vor Transportsysteme, die die Insulinwirkung nutzen oder verstärken sollen. Aber wozu sollte man andere Creatinpräparate als z. B. preiswertes Creatin Monohydrat zu sich nehmen, wenn die Hauptwirkung sämtlicher Zusätze darin besteht, diverse Bankkonten unverhältnismäßig zu füllen?
Eine Zeit lang wirkt natürlich der Placeboeffekt. Ich beriet einen Athleten, der meinte, er nähme nicht nur das Creatinpräparat der Firma XY zu sich, sondern darüber hinaus auch noch das diesem Creatinpräparat ohnehin zugefügte Kohlenhydratpräparat XXX des selben Herstellers. Er nähme es schon seit eine Weile und es wirke. Aber richtig. Seine Einstellung zum Training habe sich gewandelt. Er sei kräftiger und energiegeladener. Daraufhin fragte ich Ihn, um wieviel er sich in dieser Zeit im Bankdrücken gesteigert hätte und er antwortete mit einem eher ausweichenden, tja, äh eigentlich könne er nicht genau sagen, ob er sich gesteigert habe...

Fazit: Fortschritt braucht Zeit. Immer wieder wird die Ungelduld der Athleten ausgenutzt. Papier ist geduldig. Zum Glück auch dieses hier.



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